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    • Den Staub von der Seele wandern

      Erfahrungsbericht und Buchlesung von und mit Manfred Krain Borna. Vielen Menschen ist der Jakobsweg als ‚der Pilgerweg‘ erst vor wenigen Jahren bekannt geworden, aber schon lange bevor Hape Kerkeli…

    • Neue Ausstellung im Stadtmuseum: Schule & Kohle

      Borna. Ab Mittwoch, dem 15. August, ist bis zum 3. März nächsten Jahres im Museum der Stadt Borna die Ausstellung „Schule &&le“ – Schulwandkarten zur Geschichte der Braunkohleindustrie 1910 – 1980…

Erfahrungsbericht und Buchlesung von und mit Manfred Krain

Borna. Vielen Menschen ist der Jakobsweg als ‚der Pilgerweg‘ erst vor wenigen Jahren bekannt geworden, aber schon lange bevor Hape Kerkeling sich aufmachte, um nach Santiago de Campostela zu pilgern, hatten schon unzählige Menschen diesen Weg seit Jahrhunderten beschritten.

Manfred Krain nimmt den Zuhörer am 20.09.2018 um 19:00 Uhr in der Mediothek Borna, Martin-Luther-Platz 9, mit auf eine Reise zu uralten Tradition mit ganz besonderen Werten.

„Warum bist du auf dem Weg?“ ist die erste Frage, die sich Pilger einander stellen. Die einen wollen nur auf einer schönen Strecke wandern, wieder andere möchte sich selbst finden oder hoffen auf spirituelle Erleuchtung. Geschichten und Motivationen auch diesen Pilgerweg zu gehen, können unterschiedlicher nicht sein. Es ist die Herausforderung einer Jahrhunderte alten Tradition, aber eines bleibt immer gleich, „der Weg ist das Ziel“.

Der Autor, Manfred Krain, stammt aus Westfalen und hat sich dieser Aufgabe gestellt. 2011 machte er sich auf dem Weg  um sich "den Staub von seiner Seele" zu wandern, der sich im Laufe seines Lebens angesammelt hatte. Sieben Wochen dauerte diese Reise, eine Herausforderung an sich selbst. Er begegnete den unterschiedlichsten Menschen aus vielen Nationen, durchschritt wunderbare Landschaften und lauschte dabei den Geschichten die ihm das Leben, die Menschen und das Universum erzählten.

Danach verarbeitete er diese Pilgerreise auf seine ganz besondere Art, er schrieb das Buch „Den Staub von der Seele wandern“, das er in seiner Lesung vorstellt.

Die wichtigste Erkenntnis: Der Pilgerweg endet nicht in Santiago, sondern geht das ganze Leben weiter.

Karten zu je 3,- Euro sind in der Mediothek erhältlich.

Borna. Ab Mittwoch, dem 15. August, ist bis zum 3. März nächsten Jahres im Museum der Stadt Borna die Ausstellung „Schule & Kohle“ – Schulwandkarten zur Geschichte der Braunkohleindustrie 1910 – 1980 zu sehen.  Historische Karten, Rollbilder und schematische Darstellungen vermittelten dem Heranwachsenden in abstrahierter Form komplexes Wissen über den Rohstoff, der unsere Region seit über 200 Jahren in zunehmendem Maße prägte. Die Unterrichtsmittel zeigen abstrahiert die Entstehung, die Vorkommen, den Abbau sowie die Verarbeitung der Kohle und helfen Bergbautechnik zu verstehen. Daraus lässt sich schließen, wie sich die Lebensgewohnheiten der Menschen durch den Kohlebergbau und die Kohleprodukte verändert haben. Anhand der Darstellungen wird ersichtlich, wie sich die Region verändert hat, neue Berufsbilder entstanden, viele Menschen sind in die Region gezogen, ganze Dörfer verschwunden und neue Seen entstanden. Lehrbücher, Arbeitshefte, Zeitschriften und Spielzeug zum Thema sind ebenfalls Bestandteil die Schau. 

Sie entstand als Projekt der Neuseenland-Sammlung im soziokulturellen Zentrum Kuhstall e.V. und wurde gemeinsam mit dem Museum der Stadt Borna u.a. durch differenzierte museumspädagogische Angebote erweitert. Diese Besucheraktivitäten sind während der gesamten Ausstellungsdauer als lehrplangerechten Ergänzung des Unterrichts buchbar, in der Ferienfreizeit im Herbst und im Winter gibt es unterschiedliche eigene Angebote. Im Rahmen des Begleitprogrammes bieten die Vorträge des Kurators Martin Baumert im Oktober zu „Kohle im Unterricht“ und im Februar 2019 zum „Braunkohleindustriekomplex Böhlen-Espenhain 1933-65“vertiefende Informationen.

 

Offizielle Ausstellungseröffnung: 

Wann?          Mittwoch, 15. August 2018, 17.00 Uhr

Wo?               Museum der Stadt Borna

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