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Zu den geschichtsträchtigsten Orten des Landkreises gehört die Stadt Groitzsch mit 6500 Einwohnern, zwischen den kleinen Flüssen Schwennigke und Schnauder gelegen.
Die Ersterwähnung datiert auf das Jahr 1030. Zu Groitzsch gehören als Ortsteile Altengroitzsch, Brösen, Wischstauden und Großpriesligk. Am Hochufer der Schwennigke befand sich einst bei Altengroitzsch eine slawische Abschnittsbefestigung, die 1073 von Wiprecht im Tausch aus dem Altmärkischen erworben wurde.


Um 1080 errichtete dieser etwas nördlich davon auf einem von der Schwennigke umflossenen, ins Tal der Weißen Elster ragenden Sporn, eine Burg, die als Wiprechtsburg bekannt wurde. Reste des Wohnturmes und der Rundkapelle sind noch heute zu besichtigen. Wiprecht von Groitzsch (um1050 bis 1124) ließ 1096 das Kloster Pegau bauen.
Die heutige Stadtkirche, nordwestlich der alten Stadt erhöht gelegen, diente im 12. Jahrhundert als Burgkirche. Von der alten Stadtkirche St. Aegidien blieb lediglich der Kirchturm erhalten. Ein besonderes Wahrzeichen der Stadt Groitzsch ist der etwa 54 Meter hohe, 1904 in Betrieb genommene Wasserturm. Das am Marktplatz stehende Hotel "Weißes Roß" ist seit 1650 eine privilegierte Gaststätte.
Mitte des 19. Jahrhunderts begann in Groitzsch die mechanische Schuhherstellung.
Bahnanschluss erhielt Groitzsch 1874 durch die Strecke Gaschwitz-Meuselwitz und 1909 mit Querbahn Pegau-Borna. Zu beginn der 80er Jahre entstanden im Ortsteil Großpriesligk Ersatzwohnbauten für die Bürger der Orte Peres, Droßdorf und Käferhain, die der Kohle weichen mussten.

Nähere Informationen: www.groitzsch.de

 

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