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Der Name Großstolpen wird 1166 erstmals in Urkunden genannt und der seiner Ortsteile Kleinstolpen 1350, Droßkau 1181, Obertitz 1350, Cöllnitz 1378 und Pödelwitz (Pedelwicz) 1350.

Droßdorf findet 1105 und Leipen 1383 Erwähnung. Beide Orte mit Ausnahme des Bahnhofes fielen der Kohle zum Opfer. Mit Ausnahme von Pödelwitz liegen alle Dörfchen an der Schnauder. Deshalb werden sie auch als Schnauderdörfchen bezeichnet. Mit Ausnahme von Droßdorf sind alle Orte des Gemeindebereiches sorbische Gründungen, die sich im Verlauf der Geschichte in ihrer Form etwas veränderten.
Prähistorische Funde belegen, dass der Raum Pödelwitz-Stolpen uraltes Siedlungsgebiet war. Seit Jahrhunderten dominierte die Landwirtschaft. In Großstolpen und in seinen Ortsteilen stehen heute noch viele Fachwerkhäuser.
Im Ortsteil Pödelwitz steht eine Kirche, die im Verlauf der Jahrhunderte mehrmals grundlegend restauriert wurde, u. a. 1703 und 1881.
Zum Reichtum des Gebietes gehören aus der Zeit des Tertiär stammenden Sande und Kiese.
Großstolpen liegt an der Bahnstrecke Groitzsch-Neukieritzsch-Borna und der Bundesstraße 176. Zur Zeit wohnen 470 Bürger in der Gemeinde Großstolpen und seinen Ortsteilen.

Nähere Informationen: www.groitzsch.de

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