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  • Veranstaltungen

    • Weihnachtsbasteln in der Mediothek Borna

      Am Sonnabend, dem 23. November, lädt die Mediothek Borna zum großen Weihnachtsbasteln ein. Von 9.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich die Kinderbibliothek in eine Kreativwerkstatt, in der nach Herzenslust…

    • Samstag in der Mediothek Borna – Vorlesezeit beginnt wieder

      Auch 2019 lädt die Mediothek Borna jeden Samstag in der Zeit von 10 bis 11 Uhr Kinder ab drei Jahren und ihre Eltern zur Vorlesezeit ein. Bei diesem offenen Angebot haben die ehrenamtlichen Vorleser d…

    • Leseförderung auch 2019

      Borna. „Spielend besser lesen – mit Spiel und Spaß zum Ziel“ heißt es auch jeden Montag in 2019 wieder von 16.00 bis 16.45 Uhr in der Mediothek Borna, Martin-Luther-Platz 9. Beim Leseförderungsprojekt…

Am 1. April 1934 entstand aus den Dörfern Großpötzsch, Kleinpötzschau und Dahlitzsch die Gemeinde Pötzschau. Sie liegt an der Gösel, etwa 10 km von Borna.

Pötzschau wird 1206 als Herrensitz Beschew erstgenannt. Es finden sich in alten Schriften die Schreibweisen Pezschaw, Petza, Pezau, Petshe u. ä. In Kirchenbüchern heißt der Ort seit 1774 Großpötzschau. Dalitzsch wird 1469 in Urkunden genannt.
Pötzschau ist ein Sackgassendorf im slawischen Altsiedelgebiet. Das beweist der im Westen des Dorfes gelegene, noch heute deutlich erkennbare, von Menschenhänden hügelig aufgeworfene und mit einem Graben umgebene " Malberg", der noch im Mittelalter als befestigter Zufluchtsort gedient haben mag. Im Jahre 1836 und später sind außer Scherben ganze Topfartige Gefäße (glasiert und unglasiert), eine Streitaxt, ein Sporn u. a. zu Tage gefördert worden. In der angrenzenden Bodenwelle hat man Urnen gefunden (Kieslager).
Die entsprechenden Angaben sind in der "Neuen Sächsischen Kirchengalerie Ephorie Borna" zu finden. Weiter wird davon gesprochen, dass die Dorflage durch den großen Brand im Jahre 1844 eine wesentlich Änderung erfahren hat. Auch die außergewöhnliche Lage der Kirche am westlichen Ende des Dorfes, in nächster Nähe des Begräbnisplatzes (und wohl auch der Opferstätte) der heidnischen Vorfahren deuten darauf hin.
1956 lebten über 600 Bürger in der Gemeinde, zur Zeit nur noch 280.

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