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  • Veranstaltungen

    • Samstag in der Mediothek Borna – Vorlesezeit beginnt wieder

      Auch 2019 lädt die Mediothek Borna jeden Samstag in der Zeit von 10 bis 11 Uhr Kinder ab drei Jahren und ihre Eltern zur Vorlesezeit ein. Bei diesem offenen Angebot haben die ehrenamtlichen Vorleser d…

    • Leseförderung auch 2019

      Borna. „Spielend besser lesen – mit Spiel und Spaß zum Ziel“ heißt es auch jeden Montag in 2019 wieder von 16.00 bis 16.45 Uhr in der Mediothek Borna, Martin-Luther-Platz 9. Beim Leseförderungsprojekt…

Am 1. Oktober 1920 vereinigten sich Regis und Breitingen zu Regis-Breitingen, wodurch Breitingen von der ländlichen Gemeinde zur Stadt wurde. Sichere Ersterwähnung für Regis ist das Jahr 1186 als Herrensitz (Albertus de Riguz).
Regis ist eine planmäßige Stadtanlage bei 1233 bezeugter Niederungsburg am rechten Pleißeufer (alter Pleißeverlauf), die 1382 letztmalig angeführt wird.

Räumlich getrennt sind Regis und Breitingen durch den jetzigen Verlauf der Pleiße, die zwischen diesem Städtchen und Markkleeberg im Interesse des Bergbaues ein neues Bett in einer Länge von 32 km erhielt. Im Pleißelauf wurde 1960 das Rückhaltebecken Regis-Serbitz zum Hochwasserschutzgebiet der Stadt Leipzig und der Tagebaue errichtet. Mit dem Bau des Werkes Regis einschließlich der Brikettfabrik Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Kohlegewinnung auf breiter Basis. Sichtbar wird das in der Bevölkerungsentwicklung. Gab es im Jahre 1900 in Regis und Breitingen insgesamt 1951 Bewohner, so waren es 1922 bereits 3400 und 1956 gar 4700; zur Zeit sind es über 3900 Einwohner.

Wechselvoll wie in so vielen Städten und Dörfern des Landkreises ist auch die Gemeinde von Regis und Breitingen. Beide Orte sowie Blumroda gehörten bis 1815 zum Stift Naumburg-Zeitz. Sie bildeten das sogenannte Ämtchen.

Regis wurde als Vasallenstädtchen bezeichnet, da es in Abhängigkeit vom Rittergut Breitingen entstand.
Einige Ereignisse:

  • 1595 erhielt Regis das Recht, einen Jahrmarkt und einen Wochenmarkt abzuhalten.
  • 1616 wütete eine Feuersbrunst in Regis, die 54 Häuser zerstörte.
  • 1633/34 plünderten Landesknechte der kaiserlichen Armee in beiden Orten.
  • 1637 raffte die Pest viele Bürger in Regis und Breitingen hinweg.

Nach einem Brand in Regis wurde die Kirche als Barockbau 1693 wieder aufgebaut.
Breitingen wird als Bredingin 1265 erwähnt. Es ist ein mehrflügeliges Gassen- und Zeilendorf mit einer Kirche mit spätromanischen Turm. Neben der Böttcherei war u. a. auch das Schlosserhandwerk in beiden Orten ansässig. Der Bahnanschluß erfolgte im Jahre 1842.
Verweisen können die Bürger von Regis-Breitingen auf den Schäferbrunnen, den Halbfaßbrunnen, alte Fachwerkhäuser und bemerkenswerte Schlußsteine.
Sehenswert ist die Teichlandschaft zwischen Regis-Breitingen und Haselbach.

Nähere Informationen: www.regis-breitingen.de

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