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Zur Gemeinde Rüssen-Kleinstorkwitz an der B2 liegend, gehört der Ortsteil Döhlen an der 1840 erbauten Straße Zwenkau-Wiederau-Pegau.
Rüssen ist ein Gassendorf, das 1266 als Russin erwähnt wird.
Kleinstorkwitz als Sackgassendorf wird 1378 als Storkwicz-parva genannt. Döhlen findet 1275 erstmals urkundliche Erwähnung. Alle drei Elsterdörfer gehörten bis 1952 zum Landkreis Leipzig. Sie kamen durch die damalige Neugliederung der Territorien zum Kreis Borna und sind jetzt als Gemeindeverbund dem Landkreis Leipziger Land zugehörig.

1956 vereinten sich die Gemeinden Rüssen und Kleinstorkwitz. Die Einwohnerzahl lag bei 520 und 1991 bei 436.
Über viele Jahrhunderte bestimmte die Landwirtschaft das dörfliche Leben.
Gefäßfunde in Rüssen aus dem 7. Und 8. Jahrhundert, die sogenannte Rüssener Keramik, wurden der mittelslawischen Keramik des Elbe-Saale-Gebietes zugeordnet und beweisen die Besiedlung durch Slawen.
1874 erhielt Rüssen eine Bahnstation an der Strecke Gaschwitz-Meuselwitz. Diese Verbindung mußte der Kohle weichen. Der Haltepunkt Rüssen liegt heute an der Strecke Zwenkau-Groitzsch.
Verweisen kann die Gemeinde u. a. auf schöne Fachwerkhäuser, zum Teil mit Andreaskreuzen, aus dem 18. Jahrhundert. Die Landschaft um Döhlen, Rüssen und Kleinstorkwitz ist sehr reizvoll.

Weitere Informationen: www.zwenkau.de

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