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Thräna gehörte seit alten Zeiten zum Amt Altenburg und der Parochie Treben. 1952 kam es zum Kreis Borna. Thräna ging aus einem slawischen Rundling hervor, dessen Anlage heute nicht mehr erkennbar ist.
Der Ort liegt rund 8 km südlich von Borna an der "Altenburger-Leipziger-Chaussee" (B93) und hat heute 900 Einwohner. Genannt wird die Gemeinde erstmals 1181. Schreibweisen waren Drenewe, Drenow, Drenawe, Drenaw, Threna.

Veränderungen für das Dorf brachte die Braunkohle, mit deren Förderung im Tief- und nachfolgenden Tagebau im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts begonnen wurde. Die Niederlausitzer Kohlenwerke ließen 1907 in Thräna eine Brikettfabrik bauen. Es folgte ein weiterer Zuzug in das Dorf, das sich im Verlauf der Jahrzehnte ständig vergrößerte und in den 50er Jahren weit mehr als 2000 Einwohner registrieren konnte.
Einige Häuser an der Straße Borna-Altenburg, die nach Thräna eingemeindet wurden, gehörten früher zur Gemeinde Blumroda, die 1958 dem Tagebau weichen musste.
Blumroda war ein Straßendorf, erstgenannt 1416 als Blumrode.
Nahe des Ortes Thräna ist das Rückhaltebecken Regis-Serbitz, das auch die Flur Thräna berührt.
Aus der Geschichte ist uns überliefert, dass 1540 in Thräna eine Mord-, Diebes- und Brandbande ausgehoben wurde, die sich im Hirtenhaus des Ortes traf und zu der auch der Dorfhirt gehörte. Viel erzählen könnte auch das Gehöft Dorfstraße Nr. 1, das ein Anspännergut mit Gasthausgerechtigkeit war und zur Zeit der Befreiungskriege einer Familie Wagner gehörte. Am 11. Oktober 1813, als das Gasthof und der gesamte Ort mit russischem Militär überfüllt war, brach in Elias Junges Handgute Feuer aus, dem 10 Wohnstätten und einige Nebengelasse zum Opfer fielen.
Unweit von Thräna befindet sich das Speicherbecken Borna, ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Nähere Informationen: www.borna.de

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