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  • Veranstaltungen

    • Weihnachtsbasteln in der Mediothek Borna

      Am Sonnabend, dem 23. November, lädt die Mediothek Borna zum großen Weihnachtsbasteln ein. Von 9.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich die Kinderbibliothek in eine Kreativwerkstatt, in der nach Herzenslust…

    • Samstag in der Mediothek Borna – Vorlesezeit beginnt wieder

      Auch 2019 lädt die Mediothek Borna jeden Samstag in der Zeit von 10 bis 11 Uhr Kinder ab drei Jahren und ihre Eltern zur Vorlesezeit ein. Bei diesem offenen Angebot haben die ehrenamtlichen Vorleser d…

    • Leseförderung auch 2019

      Borna. „Spielend besser lesen – mit Spiel und Spaß zum Ziel“ heißt es auch jeden Montag in 2019 wieder von 16.00 bis 16.45 Uhr in der Mediothek Borna, Martin-Luther-Platz 9. Beim Leseförderungsprojekt…

Der Ort Zedtlitz, nur 1 km von der Kreisstadt entfernt, liegt an der verkehrsreichen Bundesstraße B 95, die von Leipzig nach Oberwiesenthal führt. Eingemeindet als Ortsteile sind Raupenhain und Plateka, in dessen Nähe sich der Bahnhof Petergrube befindet, der für die Gemeinde der nächstliegende Haltepunkt an der Reichsbahnstrecke Borna-Geithain ist.

Zedtlitz ist eine von Sorben erbaute Siedlung, die sich im Verlauf der Geschichte zu einem stattlichen Dorf entwickelte, das zu Beginn der 30er Jahre unseres Jahrhunderts über 1000 Einwohner zählte. Auch heute sind es knapp 1000.
Die Brüder Heinrich und Otto von Zedtlitz werden 1190 als Reichsministerialen genannt. Auch Plateka ist sorbischen Ursprungs, während deutsche Siedler beim Landesausbau Raupenhain gründeten.
Die Schreibweise von Zedtlitz führt seit 1190 von Cedelz über Zedelwitz (1548) bis zu Zedtlitz (1870). Plateka wandelte sich von Platecka über Plattecka bis Pateka. Aus Rupinhain von 1350 wurde über Rappenhayn später Raupenhain.
Zedtlitz entwickelte sich als unregelmäßiges Gassendorf am Auerand der Wyhra, entlang der jetzigen B 95, die einst als Heeres- und Salzstraße von Halle, über Leipzig nach Chemnitz und Böhmen ging.
Das Schloss, 1706 errichtet, steht auf der vormaligen, im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Wasserburg. Die 1991 abgeschlossene Restaurierung der Dorfkirche lässt diese im alten Glanz erstrahlen.
Sie ist ein spätgotischer Bau des 15. Jahrhunderts, der im 18. Jahrhundert wesentliche Umbauten erfuhr.

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