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Das Museum ist eine Einrichtung in kommunaler Trägerschaft und befindet sich im Reichstor und drei angrenzenden Gebäuden im Zentrum der Stadt, die als historisches Ensemble seit Beginn der 90er Jahre restauriert wurden und nun vollständig der musealen Nutzung dienen. 

Die Aufgabe des Hauses besteht darin, die Geschichte der Stadt und der Region aufzuarbeiten, besonders die Aspekte "Bergbau", "Karabinierregiment" und "Feldgärtnerei". Bis zum Sommer des Jahres 2001 sollen alle Teile der Ständigen Ausstellung fertiggestellt sein. Parallel konzipieren und realisieren die Mitarbeiterinnen Sonderausstellungen zu regional relevanten Themen. Zur Ausstellung "Verschollen in der Heimat. Bornaer Bürger in den Lagern des NKWD" (1998/99) konnte eine Materialsammlung unter gleichem Titel publiziert werden. Einer Dame des Fördervereines des Museums ist es zu verdanken, dass sowohl Ausstellung als auch das Buch Wirklichkeit werden konnten. Beides fand bei der Bevölkerung und in den Medien ein breites, positives Echo. Für die Ausstellungen bieten die Museumsmitarbeiterinnen Führungen an, wobei interessierte Gruppen auch die Gelegenheit wahrnehmen können, bei thematischen Stadtführungen die Stadt und ihre wichtigen Gebäude kennen zu lernen. In der zum Museum gehörigen Galerie im Bürgerhaus "Goldener Stern" stellen sich Künstler, vorwiegend aus dem näheren Umkreis mit ihren Werken vor. Die Museumsmitarbeiterinnen berücksichtigen dabei modernes und traditionelles Schaffen, zeigen Bilder, Grafiken , Plastiken und Kunsthandwerkliches sowohl von gestandenen als auch von jungen Künstlern.

Internet: www.museum-borna.de

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