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  • Veranstaltungen

    • Samstag in der Mediothek Borna – Vorlesezeit beginnt wieder

      Auch 2019 lädt die Mediothek Borna jeden Samstag in der Zeit von 10 bis 11 Uhr Kinder ab drei Jahren und ihre Eltern zur Vorlesezeit ein. Bei diesem offenen Angebot haben die ehrenamtlichen Vorleser d…

    • Leseförderung auch 2019

      Borna. „Spielend besser lesen – mit Spiel und Spaß zum Ziel“ heißt es auch jeden Montag in 2019 wieder von 16.00 bis 16.45 Uhr in der Mediothek Borna, Martin-Luther-Platz 9. Beim Leseförderungsprojekt…

Wir kommen jetzt mit der Eisenbahn im schönen Städtchen Borna an.
Zuerst gleich in die "Bahnhofskneipe". Essen, Trinken schmeckt dem Leibe.
In Borna waren wir froh und heiter und gingen gleich zum "Sächsischen Reiter".
"Glück Auf" war nämlich viel zu weit, das schafften wir nicht in der Zeit.

Noch was Bessres tut uns ahnen, wir landeten in den "Drei Schwanen".
Nun war es aber noch so zeitig, da ging es weiter nach "Stadt Leipzig".
Im Kegeln hatten wir viel Glück, als wir kamen zum "Heiteren Blick".
Erst um die Ecke, dann gerade aus, das steht "Zum Feldgärtner" das Haus.
Jetzt lädt der "Gasthof Altstadt" ein, na das Bier schmeckt auch ganz fein.
Ach, wurden uns die Kniee weich, schwupp hinein in die "Königseich".
Die "Garküche" war uns noch lieber, unser Freund tanzt einen "Schieber".
Der Zimmerhof" war auch nicht weit, zu einem Schoppen sind wir bereit.

Der "Goldene Stern" hat gutes Bier, da tranken wir ein Gläschen hier.
Und nun kommt her und laufet schneller, wir sind ja schon am "Ratskeller".
"Kaffee Kirsten" können wir nicht meiden, wir kauften feine Süßigkeiten.
Gegenüber im "Blauen Hecht" war das Bier auch gar nicht schlecht.
Große Gläser solltens sein, die nahme wir im "Posthörnchen" ein.
Einen Rollmops dann zum Schluß, serviert man uns im "Gambrinus".
Als wir noch saßen bei Bier und Wein, fiel uns die "Erholung" ein.
Bei "Muttern Möllmern" war's gemütlich. Die hatte drinne so war für sich.
Wir wären länger noch geblieben, doch es winkt der "Gastwirt Lieben".

Da gings schnurstracks gerade aus zu dem berühmten "Schweizerhaus".
Tüchtig haben wir gezecht und dabei viel Geld geblecht.
Es war noch früh am schönen Tag und "Nante" noch im Bette lag.
Da zogen wir den Brühl lang hin, flugs waren wir im "Flohzirkus" drin.
Eingeweihten ist's bekannt "Steinerts Festsäle" auch genannt.
Von hier aus gings dann mit Juchhee hinüber in den "Genfer See".
Mittags in der Sonnenhöh erreichten wir die "Wilhelmshöh".
Dort ging das Bier gerade aus, so zogen wir zum "Schützenhaus".
Müller's Oskar diese Größe servierte gerade "Grüne Klöße".

Wo heute ist das "Elegant" man die "Weinstube" für Offiziere fand.
Den schönsten Saal auf jeden Fall, fanden wir in der "Börsenhall".
Dann schwenkten wir an der "Mauer" lang, und landeten bei "Amelang".
"Bruder halt den Ochsen still, weil ich ihn jetzt schlagen will.
Bruder laß du Gott nur walten, ich wer' ihn schon stille halten."
Da traf uns plötzlich ein toller Sturm, wir flohn gleich in den "Ölturm".
Hast Appetit auf einen Most, dann hinein in's "Weiße Roß".
Von hier tappten wir gemach hin zur "Bierstub" Lauterbach.
Hier saß nur ein einziger Zecher, drum rüber gleich in den "Goldenen Becher".
Von dort aus ging es in Windesschnelle hinüber in die "Gute Quelle".

"Stadt Altenburg" hat auch noch Licht. Den "Deutschen Kaiser" vergaßen wir nicht.
"Gasthof Gnandorf" besuchen wir nicht, bei Kunzen bricht man leicht das Genick.
Im "Kaffee Haussmann" kauften wir ein. "Bornsche Zwiebeln" mußtens sein.
Der "Wettiner Hof" war uns zu fein, da gingen wir nur in den Garten rein.
Wir waren lustig und nicht faul und kneipten dann beim guten "Paul".
Wir konnten kaum noch grade loofen, erreichten aber die "Drei Rosen".
Und als wir kamen zum Bahnhof naus, fuhr der Zug zum Tempel raus.
Wir machten uns deshalb keine Sorg und schwankten nach der "Sachsenburg".
Doch ehe wir nun wollten heim, fiel uns noch ein das "Sängerheim".
Da waren so hübsche Mädels die Lieben, so wurde einfach dageblieben.
Wir lebten so in Saus und Braus, und kamen nicht aus Borna raus.
Der Kneipen warens allzuviel, man kam kaum klar in den Gewühl.
Und kommen wir wiedermal in die Stadt, woll'n sehn, wieviel Kneipen sie heute noch hat.

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