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    • Weihnachtsbasteln in der Mediothek Borna

      Am Sonnabend, dem 23. November, lädt die Mediothek Borna zum großen Weihnachtsbasteln ein. Von 9.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich die Kinderbibliothek in eine Kreativwerkstatt, in der nach Herzenslust…

    • Samstag in der Mediothek Borna – Vorlesezeit beginnt wieder

      Auch 2019 lädt die Mediothek Borna jeden Samstag in der Zeit von 10 bis 11 Uhr Kinder ab drei Jahren und ihre Eltern zur Vorlesezeit ein. Bei diesem offenen Angebot haben die ehrenamtlichen Vorleser d…

    • Leseförderung auch 2019

      Borna. „Spielend besser lesen – mit Spiel und Spaß zum Ziel“ heißt es auch jeden Montag in 2019 wieder von 16.00 bis 16.45 Uhr in der Mediothek Borna, Martin-Luther-Platz 9. Beim Leseförderungsprojekt…

Zu den schönsten Rad- und Wanderwegen unseres Landkreises gehört die Strecke von Frohburg nach Gnandstein. Ist der ideale Parkplatz fürs Auto gefunden, beispielsweise am Sportplatz, kann die Tour oberhalb des ehemaligen Steinbruchs – jetzt Freibad – beginnen. Bis auf wenige leichte Steigungen verläuft der Weg auf ebener Strecke durch die Wyhraaue, über Wiesen und den Streitwald meist am Flüsschen. Auch für Kinder, die an der Natur interessiert sind und für ältere Leute, ist der insgesamt etwa 14 Kilometer lange Weg gut geeignet und zu allen Jahreszeiten schön. 

Der erste Wegabschnitt durch die Wyhraaue wird von Birken gesäumt und bietet so einladende Picknickplätze, dass es schwer fällt sich für einen zu entscheiden … zum Verweilen laden zudem auch einige Bänke ein. In wenigen Minuten ist die Bundesstraße 2 erreicht und überquert. Der ehemaligen Bahnlinie, jetzt Rad- und Wanderweg, folgend, bietet sich bald die erste Gelegenheit einzukehren – das „Jägerhaus“ liegt am Weg. (Wer erst hier mit der Tour beginnen möchte, kann das Auto auf dem nahe gelegen Parkplatz lassen.) 

Weiter geht`s noch immer entlang der Wyhra über die Holzbrücke, sehenswert ist hier die Furt durch das Flüsschen, die vor allem zu Himmelfahrt gern von Kremsern als Passage genutzt wird. Durch den kleinen Ort Streitwald in südlicher Richtung, sind es nur wenige Schritte bis zum gleichnamigen Wald und den sich linkerhand befindenden Fischzuchtgewässern, die von der Wyhra gespeist werden. Der Rad- und Wanderweg ist nun wieder erreicht und verläuft wie zuvor parallel zum Flüsschen. Stellenweise wird der Weg nun etwas schmal und ähnelt eher einem Pfad. (Wer dies nicht mag, sollte sich für den anderen Weg entscheiden, der breiter ist und rechts von diesem verläuft.) 


Entlang alter Steinbrüche – die Entstehung des Gebietes ist vulkanischen Ursprungs – führt dieser Streckenabschnitt auch an der Fundstelle des Halbedelsteins Gnandsteiner Bandjaspis vorbei, auf manchen Karten ist diese Stelle zwar eingezeichnet, sie zu entdecken erfordert dennoch eine gute Ortskenntnis. 

Im Laufe der Wanderung lassen sich auch hier schöne Picknickplätze entdecken, sogar ein rustikaler Holztisch mit Bänken – Sitzgelegenheit für bis zu acht Personen – befindet sich am Weg mitten im Wald. Nach einer Verschnaufpause geht`s noch einige Schritte an der Wyhra entlang durch den Wald über saftige Wiesen in die Wyhraaue nahe Gnandstein. das Flüsschen ist nun nicht mehr zu sehen, doch es lohnt sich über die Wiese dorthin zu laufen und ihm wieder zu folgen. Bald hört man es rauschen und denkt an einen kleinen Wasserfall. An diesem idyllischen Ort stand einst ein Wehr. Im Laufe der Zeit spülte die Wyhra davon, so dass nur noch das Rauschen des Wassers und Rudimente der Anlage blieben. Hier, auf der Wiese daneben, unter alten Bäumen, findet man eine wunderschöne Stelle zum Ausspannen, um die Sonne zu genießen, zu lesen und, oder gerade für ein Picknick. 


Folgt man weiter dem Weg, ist schon bald die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg Gnandstein zu sehen. Am Fuß der Burg befindet sich ein gemütliches Gasthaus mit Kamin. Die Burg bietet neben einem sehenswerten Museum herrliche Ausblicke vom Biergarten-Restaurant dem Burgfried aus. 

Der Rückweg führt anfangs über den bekannten, von Kirschbäumen gesäumten Frönerweg über Felder wieder zum Rad- und Wanderweg im Streitwald, bis zur gleichnamigen Ortschaft bzw. nach Frohburg zurück.

Tipp: Wanderkarte „Kohrener Land / Colditzer Forst und Umgebung besorgen, Herausgeber: Barthel-Verlag

Text & Fotos: Annett Stengel

 

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