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Bundesweit werden zum elften Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch gesucht

Borna, Februar 2020. „Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, und die DAK-Gesundheit die Kampagne „bunt statt blau“ 2020 gegen Alkoholmissbrauch. Im elften Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Der Wettbewerb richtet sich dabei gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben. In den vergangenen fünf Jahren kamen bundesweit  jährlich jeweils rund 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Gegenüber der ersten Erhebung der Daten im Jahr 2000 haben sich die Zahlen um 128 Prozent erhöht. Seit dem Jahr 2013 ist die Zahl der betroffenen Kinder und  Jugendlichen zwar leicht rückläufig, Experten fordern jedoch weiterhin eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Der DAK-Präventionsradar zeigt deutlichen Effekt von E-Werbung auf Jugendliche – auch auf den Konsum von Shishas und Filterzigaretten

Borna, Februar 2020. Werbung für elektronische Zigaretten wirkt sich deutlich negativ aus. Nach häufigem Kontakt mit E-Zigarettenwerbung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche innerhalb eines Jahres mit dem Dampfen anfangen um 95 Prozent. Das Risiko fürs Shisha-Rauchen verdreifacht sich. Auch klassische Zigaretten werden durch Werbung für moderne Rauchprodukte leider attraktiv. Das zeigt der Präventionsradar der DAK-Gesundheit und des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord).

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