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Borna. Noch bis zum 3. März nächsten Jahres ist im Museum der Stadt Borna die Ausstellung „Schule & Kohle“ – Schulwandkarten zur Geschichte der Braunkohleindustrie 1910 – 1980 zu sehen.  Historische Karten, Rollbilder und schematische Darstellungen vermittelten dem Heranwachsenden in abstrahierter Form komplexes Wissen über den Rohstoff, der unsere Region seit über 200 Jahren in zunehmendem Maße prägte. Die Unterrichtsmittel zeigen abstrahiert die Entstehung, die Vorkommen, den Abbau sowie die Verarbeitung der Kohle und helfen Bergbautechnik zu verstehen. Daraus lässt sich schließen, wie sich die Lebensgewohnheiten der Menschen durch den Kohlebergbau und die Kohleprodukte verändert haben. Anhand der Darstellungen wird ersichtlich, wie sich die Region verändert hat, neue Berufsbilder entstanden, viele Menschen sind in die Region gezogen, ganze Dörfer verschwunden und neue Seen entstanden. Lehrbücher, Arbeitshefte, Zeitschriften und Spielzeug zum Thema sind ebenfalls Bestandteil die Schau. 

Sie entstand als Projekt der Neuseenland-Sammlung im soziokulturellen Zentrum Kuhstall e.V. und wurde gemeinsam mit dem Museum der Stadt Borna u.a. durch differenzierte museumspädagogische Angebote erweitert. Diese Besucheraktivitäten sind während der gesamten Ausstellungsdauer als lehrplangerechten Ergänzung des Unterrichts buchbar, in der Ferienfreizeit im Herbst und im Winter gibt es unterschiedliche eigene Angebote. Im Rahmen des Begleitprogrammes bieten die Vorträge des Kurators Martin Baumert im Oktober zu „Kohle im Unterricht“ und im Februar 2019 zum „Braunkohleindustriekomplex Böhlen-Espenhain 1933-65“vertiefende Informationen.

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