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Borna. Das im Frühjahr 2018 begonnene Projekt „Zukunftsgärtner(n) in Gnandorf“  (ZIG) des Nabu Landesverband Sachsen e.V. geht 2020 in die zweite Runde. Mit ZIG 2.0 wollen die Projektmitarbeiter Begonnenes fortsetzen aber natürlich auch neue Akzente setzen. Auf der 2.400 Quadratmeter großen Freifläche an der Lothar-Scheida-Halle in Gnandorf ist in den zurückliegenden beiden Jahren ein Stadtteiltreff entstanden, der von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Viertels gut angenommen wird. Hier entstanden naturnahe Hochbeete, eine Schmetterlingswiese und eine Selbsthilfewerkstatt zur Reparatur von Kleingeräten.

„Im zweiten Teil des Projektes ist es nun das Ziel, den entstandenen, naturnahen Garten weiterzuentwickeln und die angelegte Schmetterlingswiese weiter zu pflegen. Eine besondere Neuerung wird die Mitmach-Küche. Hier können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes gemeinsam Essen aus mitgebrachten Lebensmitteln sowie Gemüse und Beeren aus dem angelegten Garten zubereiten. Außerdem finden regelmäßig ein- bis zweistündige Angebote zur Umweltbildung statt. Dazu gehören auch Thementage zu Natur- und Umweltschutzfragen. Damit möchte der Nabu als Projektträger die Angebote im zweiten Teil noch stärker auf Kinder und Jugendliche ausrichten. Denn in den vergangenen beiden Jahren zeigte sich, dass gerade diese Altersgruppe die Angebote von Zukunftsgärtner(n) besonders intensiv nutzt“, erläutert Oberbürgermeisterin Simone Luedtke.

Die Projektlaufzeit ist auf 22 Monate angelegt und wird über Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 110.000 Euro, rund 105.000 Euro stammen aus dem ESF, circa 5.000 Euro bringt die Stadt Borna als kommunalen Eigenanteil aus ihrem Haushalt auf.

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